Flexibilität und Qualität in der Herstellung von Metallkonstruktionen bei Brafer dank einer integrierten EDV Lösung für die Fertigungsverwaltung

Brafer begann seine Tätigkeit 1976 im brasilianischen Bundesstaat Paraná und verfügt heute, nach erfolgreicher Ausweitung des Geschäfts, über zwei Produktionsstätten (Araucaria und Rio de Janeiro) sowie über Geschäftsstellen in ganz Brasilien. Mit über 1000 Angestellten fertigt Firma Brafer jährlich mehr als 30.000 Tonnen Stahlkonstruktionen in vielen verschiedenen Marktsegmenten in Südamerika: Gebäude, Stadien, Industrieanlagen (onshore und offshore), Bergbau, Lagerhallen, Einkaufszentren, Sende- und Strommasten sowie Erdöl- und Erdgasprojekte.

Nach Eröffnung des zweiten Werks in Rio musste die Geschäftsführung von Brafer Probleme bei der Organisation der täglichen Arbeit feststellen: Verwendung unterschiedlicher CAD-Systeme in den eigenen Ingenieurbüros und bei Subunternehmern, die Produktionszeichnungen zuliefern, wie: Tekla Structures, Strucad, Tecnometal und AutoCAD. Pasquale S. Garofani Tsingos (Technischer Leiter) berichtet: „Die große Zahl verschiedener Konstruktionen, die Vielzahl der Fertigungsschritte (mit 25 CNC-Maschinen) und unsere Verteilung auf zwei Werke haben uns dazu veranlasst, unsere Logistik zu überdenken.“. Bisher wurden mehrere voneinander unabhängige Anwendungen zur Steuerung der Maschinen und Fertigung der Baugruppen (einschließlich Schweißungen) verwendet. Der Lagerbestand wurde zu umfangreich und führte zu Kosten- und Effizienzproblemen.

Brafer führte daher eine umfassende Studie zu integrierten Lösungen durch, die die Lenkung der beiden Werke grundlegend verändern sollten. Der Besuch mehrerer Stahlbauunternehmen in Europa zeigte dem unternehmen, dass eine integrierte Herangehensweise – mit Steuerung aller Aspekte der Produktion – möglich ist, wenn man den Mut dazu hat, alle voneinander getrennt arbeitenden Systeme durch eine globale Lösung und eine gemeinsame Datenbankarchitektur zu ersetzen.

In 2009 wurde die Lösung Steel Manager nach einer intensiven Studien- und Beratungsphase ausgewählt. Seitdem wird sie angewandt und wurde bereits erweitert.